Den spielerischen, menschenfreundlichen Umgang mit der Welt habe die Kunst dem Klima von Misstrauen und Feindseligkeit entgegenzusetzen, sagt Katerina Poladjan in ihrer Dankesrede zum Preis der Leipziger Buchmesse, in der sie auf das o.a. Kapitel in Thomas Manns »Zauberberg« Bezug nimmt.

In Poladjans Gewinnerroman »Goldstrand« berichtet der Filmregisseur Eli Fontana, 60, in seinen Therapiesitzungen in Rom von der Geschichte seiner Familie, beginnend 1922 mit einer Schiffsreise von Odessa nach Konstantinopel.

»Es sind immer die Fragen, die mich interessieren«, sagt Poladjan, »und der Prozess des Nicht-Findens von Antworten. Wie zuverlässig ist das, was wir für unser Leben halten?«


Wenn das Buch schon auf dem Stapel in der Unterkunft liegt, …


… muss die Widmung halt mit zu den Notizen. Was wäre ich ohne meinen Block?


Genial nah! In der Blogger-Lounge BL:OOM präsentierte sich 2026 zum zweiten Mal eine erschöpfte Preisträgerin am Morgen danach. Literaturagent Thomas Becker fragt nach den Einzelheiten der vierjährigen Entstehungsgeschichte von »Goldstrand«


Katrin Seddig signiert überall und verarbeitet eigene Gereiztheit nicht nur in ungewöhnliche Gedanken zu Turnhallen (s. Frauentags-Post vom 8.3.) oder Hasen, sondern bekennt auch: »Eltern kann ich nicht ausstehen«…


Ihr Verleger Lou Probsthayn (Literatur Quickie) könnte ja mal Gedanken zum Standaufbau teilen. Übermorgen kommen erstmal »Junge Männer mit leeren Bierflaschen«.


»Wellenbrecherin, die ich bin«. Besuch bei Julia Kulewatz’ Lesepremiere von »Nereiden reden nicht« (aber sie singen, tönen, kichern, gluckern … )


Kämpferisch oder überbewertet? Nina Wolf vom SWR findet, dass Sophie Passmann mit »Wie kann sie nur?« auf offener Strecke stehenbleibt.