Wer zwischen zwei Todesfällen gerade wieder etwas Akzeptanz aufgebaut hat, kann mit der Anthologie »Schluss! Aus! Sense!« einen humorvollen Blick auf den Tod werfen. Meine Mutter bzw. ich als ihr post mortem Medium, ist mit zwei Beiträgen vertreten. In »Wo… Weiterlesen →
Daniela Dröscher und ihre »Versöhnung mit dem Sprechen« – »Mit zu den intimsten Zuständen gegenseitigen Verstehens gehört es verrückterweise, miteinander zu schweigen.« Das gilt allerdings nur für Fortgeschrittene, für der Sprache Mächtige. Zu Beginn der kindlichen Entwicklung kann Schweigen in… Weiterlesen →
»Das waren alles Menschen, die immer so lieb zu mir waren als Kind, und ich war dort so glücklich und jetzt komme ich mir vor, als würde ich über das alles drübertrampeln. Was ist, wenn ich ihnen allen unrecht tue?«… Weiterlesen →
Hier mein Interview mit Walter Pobaschnig zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann.
Warum ist das Wissen um gut erforschte Herrschaftstechniken hierzulande so wenig verbreitet? – »… und außerdem wendest du gerade eine Herrschaftstechnik auf mich an«, sagt Jan zu seiner Noch-Ehefrau Erika in der Paartherapie. Über den Halbsatz aus Wencke Mühleisens »Was… Weiterlesen →
Nadine Schneider über vier Generationen Frauenarbeit zwischen Rumänien und Deutschland – In einem Beitrag über Kristine Bilkau und den Preis der Leipziger Buchmesse 2025, habe ich die Mutter-Tochter-Beziehung eines der komplexesten Systeme genannt, das die Natur hervorgebracht hat. In »Das… Weiterlesen →
Sagte ich neulich, dass ich keine Krimis lese? Das war gelogen. Zum ersten Mal seit Langem habe ich ein Buch in einer schlaflosen Nacht zuende gelesen, weil es geradezu hypnotisch auf mich wirkte. Wie Macht funktioniert lernen wir in unseren… Weiterlesen →
Vom komplexen Gefängnis weiblicher Attraktivität – »Ich habe gelernt, dass ein erfülltes Leben nicht von Äußerlichkeiten abhängt. Aber ich glaube nicht daran.« Die Tochter von Ich-Erzählerin Vio hat im Alter von zwei Jahren einen Unfall, von dem sie lebenslange Narben… Weiterlesen →
»In der DDR war die Frau ein gleichberechtigtes Mitglied der sozialistischen Gesellschaft, unverzichtbar war sie, und deshalb wurde sie auch am achten März geehrt. Nie war die Frau so glücklich wie am achten März, wo sie gerührt den Strauß rosa… Weiterlesen →
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