Schlagwort Landeskunde

»Wer heute noch lebt, ist selber schuld«

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Der bittere Nachkriegswinter 1946/47. Im zerstörten Berlin wird gehungert, gefroren und auch gemordet. Fotografin Lou Fischer findet auf ihrer Motivsuche am frühen Morgen eine Frauenleiche in den Ruinen, die seltsam feierlich im Schnee aufgebahrt ist. Sie fotografiert die Tote und… Weiterlesen →

»Meine Schöne«

Vom komplexen Gefängnis weiblicher Attraktivität – »Ich habe gelernt, dass ein erfülltes Leben nicht von Äußerlichkeiten abhängt. Aber ich glaube nicht daran.« Die Tochter von Ich-Erzählerin Vio hat im Alter von zwei Jahren einen Unfall, von dem sie lebenslange Narben… Weiterlesen →

Frauentag in der Turnhalle

»In der DDR war die Frau ein gleichberechtigtes Mitglied der sozialistischen Gesellschaft, unverzichtbar war sie, und deshalb wurde sie auch am achten März geehrt. Nie war die Frau so glücklich wie am achten März, wo sie gerührt den Strauß rosa… Weiterlesen →

Leben in der Kommt-vor-Zone

»Am Ende der Kleinigkeiten« von Franziska Hauser als Emanzipation kindlicher Normalität – »Immerhin war das Apfelmus von ihm«. Ob sie selbst auch von ihm ist, weiß Irma nicht so genau. Sie wächst in einer brandenburgischen Landkommune auf mit einer Mutter,… Weiterlesen →

Unwörterbuch des Jahres

Knut Cordsens buchgewordenes Phrasenschwein erfüllt höchste Ansprüche an Unterhaltung und Besserwisserei – Man kennt das. Da turnt, friert, atmet man in einer Yogastunde, fünfzehnmal hintereinander fällt das Wort „achtsam“ und alles, woran man denken kann, ist: »Noch ein Mal und… Weiterlesen →

Plötzlich Deutsche

Isabelle Marogers Graphic Novel »Lebensborn« – Schon längst ist das Gebären wieder Gegenstand machtpolitischer Forderungen geworden. Heute kam die Ankündigung, dass JD Vances Ehefrau Usha (40) erneut schwanger ist und gleich dazu Erfolgsmeldung Nummer 2, dass es sogar ein Junge… Weiterlesen →

Jetzt draußen – bei jedem Wetter

»War was? Ungenaue Geschichten Teil 2« – »Aus uns, den Kindern, die samstags Die Peanuts guckten, warenabgeklärte, linke Oberstüfler geworden, die den langen Schatten der Bürgerlichkeit wie eine Schmusedecke hinter sich herzogen.« Zwei Jahre ist es her, dass der erste… Weiterlesen →

Die Erinnerung als Stäbchenparkett

Kristin Vallas »Das Haus über dem Fjord« – »Wer unsere Eltern wirklich waren, werden wir vielleicht nie erfahren.« Elin, Redakteurin einer Modezeitschrift in Oslo, räumt ihr Elternhaus in Nord-Norwegen aus. Und damit auch ihre Kindheit und Jugend, die vom Trauma… Weiterlesen →

Der Mutti-Code

Angewandte Linguistik im Familienkontext – »Man konnte den Mutti-Code nicht einfach angehen wie eine weitere Fremdsprache mit Vokabellisten und einem Grammatikleitfaden. Vielmehr musste man ihn zusammen mit der Muttersprache aus dem Innern des Familiensystems heraus aufsaugen. Ich nenne diesen Vorgang… Weiterlesen →

Die Wende: Geliebt wird immer

True story! Hier isse.

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