Kategorie Fahren & Reden

Jeder hat andere Ansprüche an sein Reiseziel und die Überraschungen, die einen erwarten.

Elke Heidenreich fragt sich z.B. in »Ihr glücklichen Augen«, was man denn abends in Bad Oeynhausen machen soll, wenn man die Schlägerei schon hinter sich hat.

Und Fernreisen? Also »Peking«, sagt sie weiter,  sei auch »so eine Sache«.

Hauptsache, das Notizbuch ist immer dabei.

Ja-Ja Land (1)

Hamburg im Juli 2026 – Die Tiefgarage meines Hotels zeigt endlich „frei“ an und ich gebe meinen praktischen, aber sündhaft teuren Parkplatz draußen auf und fahre rein. Es stellt sich raus, dass nur die beiden Parkplätze, die für behinderte Menschen,… Weiterlesen →

Sommer der Überlebenden–

»Da steht das Sommerhaus einsam auf einer Landzunge in der nie ganz schwarzen Juninacht.« 2023 war der Sommer, in dem ich Alex Schulman entdeckte. Ich schrieb: »Weil mich ›Verbrenn all meine Briefe‹ wirklich beeindruckt hat, geht’s jetzt weiter mit Schulmans… Weiterlesen →

»Verliebt ins Gelingen« –

Ich weiß nicht, wie er es macht, aber Florian Illies nimmt ein Sujet, das völlig abseits des Zeitgeschmacks liegt (hier: brandenburgische Glasherstellung im 17. Jahrhundert) und verwandelt es in einen packenden, modernen Mythos. Als Alchemist des Erzählens gelingt ihm, was… Weiterlesen →

Die Quelle des guten Lebens

Nadine Schneider über vier Generationen Frauenarbeit zwischen Rumänien und Deutschland – In einem Beitrag über Kristine Bilkau und den Preis der Leipziger Buchmesse 2025, habe ich die Mutter-Tochter-Beziehung eines der komplexesten Systeme genannt, das die Natur hervorgebracht hat. In »Das… Weiterlesen →

»Warum ist es so schwer, die Welt zu lieben?«

Daniel Schreiber probiert’s trotzdem – Auf dem Weg zu meinem traditionellen Neujahrs-Katzensitting, diesmal in den Niederlanden, lasse ich mir Daniel Schreibers neues Buch »Liebe! Ein Aufruf« im Autoradio vorlesen. Als Rahmenhandlung für seinen Essay dient dem Autor die Erinnerung an… Weiterlesen →

Ein Tag mit sechzehn Nächten

Samantha Harveys »Umlaufbahnen« über das Menschsein im All – Auf Seite 118 habe ich mir notiert: »Was wäre dieses Buch eigentlich ohne Adjektive?«. Die unterstrichene Stelle geht so: »Die Erde bei Nacht mit ihren dick bestickten urbanen Teppichen hat etwas… Weiterlesen →

Die Erinnerung als Stäbchenparkett

Kristin Vallas »Das Haus über dem Fjord« – »Wer unsere Eltern wirklich waren, werden wir vielleicht nie erfahren.« Elin, Redakteurin einer Modezeitschrift in Oslo, räumt ihr Elternhaus in Nord-Norwegen aus. Und damit auch ihre Kindheit und Jugend, die vom Trauma… Weiterlesen →

Pünktlich zum Im-Warmen-Bleiben

»Das Haus hatte mir geholfen, wieder zur Schriftstellerin zu werden, auf eine Weise, die ich noch nicht richtig verstanden hatte; nun schien es eine Gegenleistung zu verlangen. Eine Art Rückzahlung für die Auswirkung, die es auf mein Leben und mein… Weiterlesen →

Gewendet wird immer

So ein normales Leben ist voll von 9. Novembern oder? True story! Hier isse.

Späte Gesichtserkennung

Endlich mal wieder was von Sten Nadolny und endlich mal wieder ein Roman mit Gesellschaftskritik. Die entzückende Dreiecksgeschichte von Marietta (heißt eigentlich Irina), Mike (heißt eigentlich Michael) und Bruno (heißt nicht nur so, sondern ist ein Problembär im Theaterbetrieb) beginnt… Weiterlesen →

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