Sagte ich neulich, dass ich keine Krimis lese? Das war gelogen. Zum ersten Mal seit Langem habe ich ein Buch in einer schlaflosen Nacht zuende gelesen, weil es geradezu hypnotisch auf mich wirkte. Wie Macht funktioniert lernen wir in unseren… Weiterlesen →
Marie Aubert über Gutgemeintes, Gesellschaftsnormen und das anstrengende Navigieren in die eigene Freiheit – Hanne kehrt zur Konfirmation ihrer Nichte Linnea für ein Wochenende an die Stätte ihrer Kindheit in der norwegischen Provinz zurück. Sie, die früher stark übergewichtig war,… Weiterlesen →
Der bittere Nachkriegswinter 1946/47. Im zerstörten Berlin wird gehungert, gefroren und auch gemordet. Fotografin Lou Fischer findet auf ihrer Motivsuche am frühen Morgen eine Frauenleiche in den Ruinen, die seltsam feierlich im Schnee aufgebahrt ist. Sie fotografiert die Tote und… Weiterlesen →
Vom komplexen Gefängnis weiblicher Attraktivität – »Ich habe gelernt, dass ein erfülltes Leben nicht von Äußerlichkeiten abhängt. Aber ich glaube nicht daran.« Die Tochter von Ich-Erzählerin Vio hat im Alter von zwei Jahren einen Unfall, von dem sie lebenslange Narben… Weiterlesen →
»… die Menschen wollen glauben. Arbeitgebern, Gewerkschaften, Regierungen. Sie mögen keine Eliten, aber sie vertrauen ihnen ihr ganzes Leben an.« Den Text zu »Was der Ratte das sinkende Schiff bedeutet« gibt’s hier als pdf zum Nachlesen. Die Anthologie (mit 19… Weiterlesen →
»In der DDR war die Frau ein gleichberechtigtes Mitglied der sozialistischen Gesellschaft, unverzichtbar war sie, und deshalb wurde sie auch am achten März geehrt. Nie war die Frau so glücklich wie am achten März, wo sie gerührt den Strauß rosa… Weiterlesen →
»Am Ende der Kleinigkeiten« von Franziska Hauser als Emanzipation kindlicher Normalität – »Immerhin war das Apfelmus von ihm«. Ob sie selbst auch von ihm ist, weiß Irma nicht so genau. Sie wächst in einer brandenburgischen Landkommune auf mit einer Mutter,… Weiterlesen →
Knut Cordsens buchgewordenes Phrasenschwein erfüllt höchste Ansprüche an Unterhaltung und Besserwisserei – Man kennt das. Da turnt, friert, atmet man in einer Yogastunde, fünfzehnmal hintereinander fällt das Wort „achtsam“ und alles, woran man denken kann, ist: »Noch ein Mal und… Weiterlesen →
»Das gefährliche Alter« als Echo der (vorletzten) Jahrhundertwende – »Ich habe nicht einen Wunsch, Vergangenheit und Zukunft ruhen im selben sanften, blinden Nebel, ich bin zufrieden, so zu leben, wie ich lebe.« Welche Frau im turbulenten mittlerem Alter würde sich… Weiterlesen →
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