Wer zwischen zwei Todesfällen gerade wieder etwas Akzeptanz aufgebaut hat, kann mit der Anthologie »Schluss! Aus! Sense!« einen humorvollen Blick auf den Tod werfen. Meine Mutter bzw. ich als ihr post mortem Medium, ist mit zwei Beiträgen vertreten. In »Wo… Weiterlesen →
Daniela Dröscher und ihre »Versöhnung mit dem Sprechen« – »Mit zu den intimsten Zuständen gegenseitigen Verstehens gehört es verrückterweise, miteinander zu schweigen.« Das gilt allerdings nur für Fortgeschrittene, für der Sprache Mächtige. Zu Beginn der kindlichen Entwicklung kann Schweigen in… Weiterlesen →
Lena Gorelik würdigt »Alle meine Mütter« und spielt mit den vielen Frauenrollen in ihrem Roman. »Ich lege sie aus wie Pflastersteine. Wir setzen unsere Schritte auf das, was wir dank oder trotz unserer Mütter wurden. Tragen sie darin für immer… Weiterlesen →
»Ich werde wahnsinnig«. Julias über neunzigjährige Mutter Ann hatte einen Schlaganfall, liegt auf der Intensivstation und es braucht jede Menge Unterlagen. Die sind zwar »in sorgfältig etikettierten bunten Hüllen geordnet«, aber von den Passwörtern, z.B. fürs Online-Banking oder die Krankenhaus-Zusatzversicherung,… Weiterlesen →
»Das waren alles Menschen, die immer so lieb zu mir waren als Kind, und ich war dort so glücklich und jetzt komme ich mir vor, als würde ich über das alles drübertrampeln. Was ist, wenn ich ihnen allen unrecht tue?«… Weiterlesen →
Hier mein Interview mit Walter Pobaschnig zum 100. Geburtstag von Ingeborg Bachmann.
Warum ist das Wissen um gut erforschte Herrschaftstechniken hierzulande so wenig verbreitet? – »… und außerdem wendest du gerade eine Herrschaftstechnik auf mich an«, sagt Jan zu seiner Noch-Ehefrau Erika in der Paartherapie. Über den Halbsatz aus Wencke Mühleisens »Was… Weiterlesen →
Mitten in der Muttertagsbuchempfehlungsplanung (tolles Wort, oder?) ist mir das perfekte Vatertagsbuch begegnet. Es schadet auch nichts, es mit ein paar Bierchen zu lesen ;-). Vogelfrei oder frei wie ein Vogel seien zwei Seiten derselben Medaille, heißt es in „Durch… Weiterlesen →
»Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?« von Wencke Mühleisen führt in die späten Turbulenzen einer langen Ehe – Als Jan seiner Frau, Ich-Erzählerin Erika, im Italienurlaub erzählt, dass Freud in den 1880er Jahren in Triest bei meeresbiologischen Studien… Weiterlesen →
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