Wer Fahrgäste wie in Karen Duves »Taxi« hat, braucht keine Feinde mehr – Vergangenes Jahr wurde Karen Duve mit dem niedersächsischen Walter-Kempowski-Preis für biografische Literatur ausgezeichnet und im Februar liest sie in Oldenburg, Osnabrück und Hannover (Termine s.u.). Ist Duve… Weiterlesen →
»Schrödingers Grrrl« ist fast zu wahr, um witzig zu sein – Als neulich ein Lesefreund anfing, von Elena Ferrante zu schwärmen, obwohl er sich fast nie Autorinnen zuwendet, dachte ich sofort: »Vielleicht ist das ja gar keine Frau.« Während er… Weiterlesen →
In »War was? Ungenaue Geschichten« dreht sich alles um die Unschärfe – Erinnert sich noch jemand an die Waschmaschinen in den 90ern, die mit sogenannter fuzzy logic ausgestattet waren? Ziel war es damals, die mitunter unscharfen Entscheidungswege des Menschen auf… Weiterlesen →
Zu Silvester 2022 nahm ich mir vor, im neuen Jahr jede Woche ein Buch zu lesen. Egal wie lang, ein Buch halt. Das kürzeste war Ernauxs »Der junge Mann« (39 Seiten Großdruck, Lesezeit 25 Minuten, €15,00, Suhrkamp-Unverschämtheit des Jahres), das… Weiterlesen →
Tonio Schachingers »Echtzeitalter« ist mehr als nur Coming of Age – Wer sich tatsächlich vorgenommen hat, den Youngster zu Heiligabend ein Stück weiter an Literatur heranzuführen, der sollte das tunlichst unterlassen oder aber wenigstens »Echtzeitalter« verschenken. Hier findet sich Identifikationsmaterial… Weiterlesen →
Falls jemand noch ein Stabilisierungsgeschenk für eine gestresste perimenopausale Lebenseinheit (Mutter, Schwester, Tante, Nacktschnecke) sucht, empfehle ich Ella Carina Werner. Ihre feministischen Tiergedichte sind ja eher flüchtige Globuli im Alltag, aber »Man kann auch ohne Kinder keine Karriere machen« verspricht… Weiterlesen →
Jan Weiler in der Detmolder Stadthalle – Die Scheu vor Populärliteratur ist im Schulsystem des deutschsprachigen Raums sprichwörtlich. Buchpreisträger Tonio Schachinger beschreibt in »Echtzeitalter« seinen Klassen- und Deutschlehrer als einen »derjenigen, die sich eher ein Bein abhacken würden, als in… Weiterlesen →
Slavoj Žižek macht bei der Eröffnungsfeier die Feder zum Schwert – Das Problem war das Timing und der Anlass. Mitten in der größten Trauer um die Opfer des Hamas-Terrorangriffs konnte Gastredner Slavoj Žižek nicht widerstehen, die wohlüberlegten, ausbalancierten Beiträge der… Weiterlesen →
Jan Weilers »Der Markisenmann« ist tiefsinnige Unterhaltung für den Vatertag – »Das gemeinsame Schweigen als Kulturtechnik des sozialen Austauschs schien hier in der Gegend sehr verbreitet zu sein.«Man kann »Der Markisenmann« als Ethnologie des Ruhrgebiets lesen und wird großes Vergnügen… Weiterlesen →
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