Kategorie Liebengebliebenes

2024 ist mein Jahr der vernachlässigten Bücher. 2025 und 2026 auch.

So geht Liebe. Auch.

Jetzt aber schnell! Bevor am 13.6.24 der neue Roman »Man sieht sich« von Julia Karnick rauskommt (Link zu Leseprobe und Soundtrack s.u.), noch ein Blick zurück auf das Vorgängerwerk für Frauen, die nicht gerne in der Küche stehen. Sondern lieber… Weiterlesen →

Machines like Him

Vor Jahrzehnten wurde ich anlässlich meiner moralischen Pingeligkeit immer mal mit dem Vorwurf konfrontiert, was ich suche, sei ja wohl kein Mann, sondern ein Roboter. Heute, angesichts der rasanten Entwicklung auf dem Gebiet der KI muss ich sagen, da könnte… Weiterlesen →

»ce jour de la limousine noire«

Vor 110 Jahren, am 4.4.1914, wurde Marguerite Duras in Saigon geboren, das zu dieser Zeit 182.000 Einwohner hatte. 70 Jahre später erschien »L’Amant«, eines ihrer bekanntesten Werke, das 1984 mit dem Prix Goncourt ausgezeichnet wurde. An Ostern 2024 laufe ich… Weiterlesen →

»Zwodoppelvier[…]– kann es sein, dass Sie noch einen Schimpansen im Wagen haben?«

Wer Fahrgäste wie in Karen Duves »Taxi« hat, braucht keine Feinde mehr – Vergangenes Jahr wurde Karen Duve mit dem niedersächsischen Walter-Kempowski-Preis für biografische Literatur ausgezeichnet und im Februar liest sie in Oldenburg, Osnabrück und Hannover (Termine s.u.). Ist Duve… Weiterlesen →

Im Bauch des Schwertfischs

Stewart O’Nans »Letzte Nacht« – Im Sommer gehe ich ja ganz gerne mal zu Gosch, wo sie – zumindest auf Sylt – manchmal bis draußen um Fischbrötchen Schlange stehen, was ich ablehne. Aber wie leicht vergisst man beim konzentrierten Rumpulen… Weiterlesen →

Die verschwommene Existenz am Rande der eigenen

Annie Ernauxs »Das andere Mädchen« ist ein Brief an die nie gekannte Schwester – Annie hat eine doppelt tote Schwester. Gestorben vor Ernauxs Geburt und totgeschwiegen in all den Jahrzehnten, die ihre Eltern noch lebten. Durch einen Zufall hört die… Weiterlesen →

Happy Birthday Marilyn French (21.11.1929 bis 2.5.2009)

Im Herbst ’87, ich war 23, kam Marilyn French nach West-Berlin ins Amerikahaus. Vor dem Einlass saß sie mit jemandem vom deutschen Verlag zusammen, scannte die Frauen in der Ticket-Schlange und schenkte mir ein langes Lächeln, das ich in meiner… Weiterlesen →

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