Kategorie Non vitae, sed scholae: Schule ist auch Leben!

Dass sich der Unterschied zwischen richtig und knapp daneben so anfühlt wie »the difference between lightning and a lightning bug« (Mark Twain), weiß niemand besser als Lehrerinnen und Schüler.

Und weil im Unterrichtsalltag Geistesblitze eher selten sind, freuen sich alle Beteiligten schon über Glühwürmchen.

»Das Chaos verliert«

Claudia Schumachers »Liebe ist gewaltig« feiert einmal mehr die auffällige Resilienz von Mathematikerinnen – »Natürlich bin ich kein Opfer!«. Ausgerechnet Julias (Jules) unbeugsamer Stolz macht sie so steuerbar. Als Überlebende eines dysfunktionalen, gewalttätigen Familiensystems vertraut sie auch als Erwachsene den… Weiterlesen →

Machines Like Him (3)

Der junge Highspeed-Multifunktionskopierer – In einem Berliner Copyshop möchte ich die Texte für die Lesung am Abend drucken lassen. Ob ich Hilfe brauche, werde ich freundlich gefragt, aber nach einem Berufsleben, in dem Kopierer eine zentrale Rolle einnahmen, würde ich… Weiterlesen →

»Reise nach Hannover«

In der Satteltasche: das Thema »farbiger Füller versus grauer Bleistift«. Als Herberge: Gästeresidenz PelikanViertel. Hier mein Bericht auf Literaturcafé.de

»Die wahren Tyrannen sind die Naturgesetze«

Daniel Kehlmanns »Die Vermessung der Welt« – Carl Friedrich Gauß hätte das neue Humboldt-Forum in Berlin gehasst. Mit den langen Reisen auf seinen endlosen Rolltreppen. Er bewegt sich ungern aus seiner Heimatstadt Braunschweig heraus, lebt von Kind auf in seiner… Weiterlesen →

Die Liste

Zu Silvester 2022 nahm ich mir vor, im neuen Jahr jede Woche ein Buch zu lesen. Egal wie lang, ein Buch halt. Das kürzeste war Ernauxs »Der junge Mann« (39 Seiten Großdruck, Lesezeit 25 Minuten, €15,00, Suhrkamp-Unverschämtheit des Jahres), das… Weiterlesen →

»Spinnst du?«

Tonio Schachingers »Echtzeitalter« ist mehr als nur Coming of Age – Wer sich tatsächlich vorgenommen hat, den Youngster zu Heiligabend ein Stück weiter an Literatur heranzuführen, der sollte das tunlichst unterlassen oder aber wenigstens »Echtzeitalter« verschenken. Hier findet sich Identifikationsmaterial… Weiterlesen →

Reiswaffelzement und Bratwursttorte

Jan Weiler in der Detmolder Stadthalle – Die Scheu vor Populärliteratur ist im Schulsystem des deutschsprachigen Raums sprichwörtlich. Buchpreisträger Tonio Schachinger beschreibt in »Echtzeitalter« seinen Klassen- und Deutschlehrer als einen »derjenigen, die sich eher ein Bein abhacken würden, als in… Weiterlesen →

Allomorphe sind so was von cool!

Sara Lövestam als Romanautorin und Entertainerin – Multitalent Sara Lövestam, 43, kenne ich von meinen ersten Gehversuchen im Lesen schwedischer Bücher in leichter Sprache und von ihrem genialen Podcast »Livet på lätt svenska« (»Das Leben auf leichtem Schwedisch«), den sie… Weiterlesen →

Ausnahme Aufstieg

»Unsere Gesellschaft wird insgesamt nicht gerechter, wenn hier und da eine Klassenbeste ein angenehmeres Leben als ihre Eltern führt.« Auf Einladung der GEW las Marlen Hobrack in der Detmolder Stadthalle aus »Klassenbeste. Wie Herkunft unsere Gesellschaft spaltet.« Das Buch verknüpft… Weiterlesen →

»Der hat ´ne Tochter?«

Jan Weilers »Der Markisenmann« ist tiefsinnige Unterhaltung für den Vatertag – »Das gemeinsame Schweigen als Kulturtechnik des sozialen Austauschs schien hier in der Gegend sehr verbreitet zu sein.«Man kann »Der Markisenmann« als Ethnologie des Ruhrgebiets lesen und wird großes Vergnügen… Weiterlesen →

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