Kategorie Memoir

Memoir schreiben heißt nichts weniger als historisch sichtbar werden und das ist sowohl für Schüler als auch für die meisten Erwachsenen ein ungewohntes, aber gutes Gefühl.

Wir, die Baby-Boomer in Deutschland, können schon von (mindestens) zwei Ländern berichten, die es nicht mehr gibt. Und die Schüler, die vor Ihnen sitzen, sind die Stimmen des neuen Jahrhunderts.

Jurymitglied beim Bloggerpreis »Das Debüt« 2023

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Frauentag in der Turnhalle

»In der DDR war die Frau ein gleichberechtigtes Mitglied der sozialistischen Gesellschaft, unverzichtbar war sie, und deshalb wurde sie auch am achten März geehrt. Nie war die Frau so glücklich wie am achten März, wo sie gerührt den Strauß rosa… Weiterlesen →

Leben in der Kommt-vor-Zone

»Am Ende der Kleinigkeiten« von Franziska Hauser als Emanzipation kindlicher Normalität – »Immerhin war das Apfelmus von ihm«. Ob sie selbst auch von ihm ist, weiß Irma nicht so genau. Sie wächst in einer brandenburgischen Landkommune auf mit einer Mutter,… Weiterlesen →

»For He’s a Jolly Good Fellow!«

Julian Barnes’ Roman »Abschied(e)« mit Freunden, über die er natürlich nie schreiben würde – »So funktioniert das nicht«, antwortet Erzähler Jules, als seine Freunde Stephen und Jean ihn unabhängig voneinander bitten, nie über sie zu schreiben. Aber die jahrelange, manchmal… Weiterlesen →

Plötzlich Deutsche

Isabelle Marogers Graphic Novel »Lebensborn« – Schon längst ist das Gebären wieder Gegenstand machtpolitischer Forderungen geworden. Heute kam die Ankündigung, dass JD Vances Ehefrau Usha (40) erneut schwanger ist und gleich dazu Erfolgsmeldung Nummer 2, dass es sogar ein Junge… Weiterlesen →

Jetzt draußen – bei jedem Wetter

»War was? Ungenaue Geschichten Teil 2« – »Aus uns, den Kindern, die samstags Die Peanuts guckten, waren abgeklärte, linke Oberstüfler geworden, die den langen Schatten der Bürgerlichkeit wie eine Schmusedecke hinter sich herzogen.« Zwei Jahre ist es her, dass der… Weiterlesen →

»Warum ist es so schwer, die Welt zu lieben?«

Daniel Schreiber probiert’s trotzdem – Auf dem Weg zu meinem traditionellen Neujahrs-Katzensitting, diesmal in den Niederlanden, lasse ich mir Daniel Schreibers neues Buch »Liebe! Ein Aufruf« im Autoradio vorlesen. Als Rahmenhandlung für seinen Essay dient dem Autor die Erinnerung an… Weiterlesen →

Pünktlich zum Im-Warmen-Bleiben

»Das Haus hatte mir geholfen, wieder zur Schriftstellerin zu werden, auf eine Weise, die ich noch nicht richtig verstanden hatte; nun schien es eine Gegenleistung zu verlangen. Eine Art Rückzahlung für die Auswirkung, die es auf mein Leben und mein… Weiterlesen →

Der Mutti-Code

Angewandte Linguistik im Familienkontext – »Man konnte den Mutti-Code nicht einfach angehen wie eine weitere Fremdsprache mit Vokabellisten und einem Grammatikleitfaden. Vielmehr musste man ihn zusammen mit der Muttersprache aus dem Innern des Familiensystems heraus aufsaugen. Ich nenne diesen Vorgang… Weiterlesen →

Gewendet wird immer

So ein normales Leben ist voll von 9. Novembern oder? True story! Hier isse.

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