Kategorie Nature Writing

 

Auf einer Glühwürmchen-Seite geht’s natürlich auch um Natur.

Von jeher haben Schriftsteller sich von Feld-Wald-Wiese inspirieren lassen und Vladimir Nabokov behauptet sogar, niemand könne Dichter sein, der die Namen von Bäumen nicht kenne.

F*ck Maupassant

Lauren Groffs »Yport« und die neue Sprachlosigkeit– »Obwohl sie ein scheuer Mensch ist, verspürt sie den Drang, an irgendeinen dieser Tische mit den bedrückten Speisenden einen Stuhl heranzuziehen und atemlos über irgendetwas zu sprechen. Über Politik, Geld oder Gott, egal«…. Weiterlesen →

EatReadRepeat

Auftakt am 5.6.24 zur Live-Podcast-Sommertour im Stralsunder Ozeaneum – »Wenn ich ans Meer fahre, will ich natürlich auch Meer sehen – also Ostsee«, antwortet Jan Ehlert auf die Frage: »Lieber Nord- oder Ostsee?« und damit hat er die Herzen des… Weiterlesen →

How we know each other

»Offene See« von Benjamin Myers – »I’m curious«, sagt Bruno, unser 25jähriger Mountainbikeguide am Narvik-Fjord und grinst von einem zum anderen, »how have you guys known each other?«. Mir wird wieder einmal klar, dass wir jetzt beide aus dem Alter… Weiterlesen →

Ans Ende der Geschichte kommen

Gibt’s eigentlich – analog zum spoiler-alert – so etwas wie einen sentimentality-alert? Es geht um diese seltsame Traurigkeit, wenn ein Roman, der einen über Wochen überall hin begleitet hat, zugeklappt wird. Dieses Gefühl, dass damit ein eigenes kleines Kapitel im… Weiterlesen →

»Wir machten die Sachen unter uns aus. Auch in Deutschland.«

»Bis wir Wald werden« ist ein Seelenbild des Auswanderns – Birgit Mattauschs Debüt lässt spüren, was es bedeutet, die Heimat zu verlieren. Nämlich, dass man sie nie mehr vergessen kann.»Sibirien, Sibirien. Wir sind jetzt hier, Babulya!Wir sind es und wir… Weiterlesen →

Maybe there are Houses

In »Hinter der Hecke die Welt« dreht sich alles ums Verschwinden – »Euer Wachstum ist unser Wachstum« bekommen die zwei noch verbliebenen Kinder eines sterbenden Dorfes zu hören. Pina (1,38m) und ihr Freund Lobo (1,35m) wachsen seit zwei Jahren gar… Weiterlesen →

Irgendwo ist das Deck immer überflutet

Luca Kiesers krakenartiges »Weil da war etwas im Wasser« führt Leser:innen überall hin: von der Hochsee in den Uni-Hörsaal und den Wartebereich einer Urologischen Ambulanz – 2023 trug man locker geknotete Romane mit schick geschlungenen Plots und losen Enden. Was… Weiterlesen →

Ungewohnter Zugang

»Die Resonanzen« von Helga Flatland ist eine Geschichte von Horizonterweiterung und innerem Wachstum – Mathilde, eine Lehrerin aus Oslo, verliert nach einer Affäre mit einem Schüler den Job. Die Corona-Pandemie habe ihr einen »ungewohnten Zugang« zur Privatsphäre ihrer Schüler gegeben,… Weiterlesen →

»In Locarno hätte man uns als Eindringlinge betrachtet« –

Als die Ankündigung kam, Ex-Bundesrätin Doris Leuthard würde »Nicht Anfang und nicht Ende« von Plinio Martini mit in den SRF-Literaturclub bringen, war die Neugier groß. Der Roman ist ein Auswanderer-Memoir voller Reue und Härten, die zu schildern wichtig waren. Gerade… Weiterlesen →

»Spitzentacos aus Mescalwürmern«

»Blue Skies« ist eine echte T.C.Boyle-Mischung aus hohem Ekelfaktor und schwarzem Klimahumor – Als ich Anfang der Neunziger Wetterberichte fürs Nachrichtenfernsehen verfasste, frotzelten die Kollegen aus den USA: »Wozu? Ihr habt doch gar kein Wetter in Mitteleuropa.« Nun, das hat… Weiterlesen →

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