März-Lesung des Women’s Memoir Workshop – »Was erzählst du denn da? antwortet Mutti zu meiner Überraschung und wie immer kriegt sie es hin, dabei völlig arglos und absolut natürlich auszusehen.« Hier das Video und der Text zum Mitlesen.
Vigdis Hjorts neuer Roman »Wiederholung« – »Unni glaubte, Mutter habe Angst um mich, so wie die meisten Mütter Angst um ihre Töchter haben, davor, dass ein Fremder sie vergewaltigen oder überfallen könnte, aber Mutter hatte Angst davor, was ich selbst… Weiterlesen →
»Mit seiner Körpersprache versuchte er unentwegt, männliche Verantwortungsbereitschaft auszudrücken in einer Umgebung, in der es einfach nichts gab zum Mannsein. „Geh‘ nach Hause!“ riet ich ihm.« Aus der Februar-Lesung des European Women’s Memoir Workshop. Jetzt auch wieder etwas schärfer. Ich… Weiterlesen →
»In unserer Familie wurde die Fähigkeit ein Kfz zu steuern als eine Art grundlegende Kulturtechnik betrachtet. Lesen und Schreiben, Rechnen und Lenken. Darüber, wann ich in die Fahrschule gehen würde, gab es ebensowenig Diskussion wie bei der regulären Schulpflicht.« Aus… Weiterlesen →
Benedict Wells‘ Schreibbilanz bietet für alle etwas – Von »Trägerraketen« und »Verrecken auf hoher See« und »Kitschfaktor vier« ist die Rede in »Die Geschichten in uns«. Erstere sind die guten Anfangsideen und gelungenen Formulierungen, die einen durch ein Manuskript tragen… Weiterlesen →
Es gibt Schilder im Urlaub, die einen richtig glücklich machen. »Yes, we’re open« ist so eines. Die vorübergehenden Tages-Asyle zum Schreiben-Lesen-Reden-Gucken sind eigentlich genau so wichtig wie diejenigen für die Nächte. Richtig Glück hatte ich in Dalat. Das Yellow Chair… Weiterlesen →
In »War was? Ungenaue Geschichten« dreht sich alles um die Unschärfe – Erinnert sich noch jemand an die Waschmaschinen in den 90ern, die mit sogenannter fuzzy logic ausgestattet waren? Ziel war es damals, die mitunter unscharfen Entscheidungswege des Menschen auf… Weiterlesen →
Sara Lövestam als Romanautorin und Entertainerin – Multitalent Sara Lövestam, 43, kenne ich von meinen ersten Gehversuchen im Lesen schwedischer Bücher in leichter Sprache und von ihrem genialen Podcast »Livet på lätt svenska« (»Das Leben auf leichtem Schwedisch«), den sie… Weiterlesen →
»Keen Problem«, lächelt der Busfahrer. Ich halte ihm einen Zwanzigmarkschein hin, darauf gefasst, wieder aussteigen zu müssen. Wer für einen Berliner Doppeldeckerfahrschein kein abgezähltes Kleingeld bereithält, muß wechseln gehen und auf den nächsten Bus warten. Doch der 100er ist keine… Weiterlesen →
Analog zu den Kollegen von der Sportschau fragen die Moderatoren der Buchmesse ihre Interviewpartner gerne als Erstes nach der emotionalen Befindlichkeit. Eine, die bereitwillig und unterhaltsam Auskunft gab, war Judith Holofernes, die auf der Messe »Die Träume anderer Leute« vorstellte…. Weiterlesen →
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