»In der DDR war die Frau ein gleichberechtigtes Mitglied der sozialistischen Gesellschaft, unverzichtbar war sie, und deshalb wurde sie auch am achten März geehrt. Nie war die Frau so glücklich wie am achten März, wo sie gerührt den Strauß rosa… Weiterlesen →
»Am Ende der Kleinigkeiten« von Franziska Hauser als Emanzipation kindlicher Normalität – »Immerhin war das Apfelmus von ihm«. Ob sie selbst auch von ihm ist, weiß Irma nicht so genau. Sie wächst in einer brandenburgischen Landkommune auf mit einer Mutter,… Weiterlesen →
Knut Cordsens buchgewordenes Phrasenschwein erfüllt höchste Ansprüche an Unterhaltung und Besserwisserei – Man kennt das. Da turnt, friert, atmet man in einer Yogastunde, fünfzehnmal hintereinander fällt das Wort „achtsam“ und alles, woran man denken kann, ist: »Noch ein Mal und… Weiterlesen →
Isabelle Marogers Graphic Novel »Lebensborn« – Schon längst ist das Gebären wieder Gegenstand machtpolitischer Forderungen geworden. Heute kam die Ankündigung, dass JD Vances Ehefrau Usha (40) erneut schwanger ist und gleich dazu Erfolgsmeldung Nummer 2, dass es sogar ein Junge… Weiterlesen →
»War was? Ungenaue Geschichten Teil 2« – »Aus uns, den Kindern, die samstags Die Peanuts guckten, waren abgeklärte, linke Oberstüfler geworden, die den langen Schatten der Bürgerlichkeit wie eine Schmusedecke hinter sich herzogen.« Zwei Jahre ist es her, dass der… Weiterlesen →
Kristin Vallas »Das Haus über dem Fjord« – »Wer unsere Eltern wirklich waren, werden wir vielleicht nie erfahren.« Elin, Redakteurin einer Modezeitschrift in Oslo, räumt ihr Elternhaus in Nord-Norwegen aus. Und damit auch ihre Kindheit und Jugend, die vom Trauma… Weiterlesen →
Angewandte Linguistik im Familienkontext – »Man konnte den Mutti-Code nicht einfach angehen wie eine weitere Fremdsprache mit Vokabellisten und einem Grammatikleitfaden. Vielmehr musste man ihn zusammen mit der Muttersprache aus dem Innern des Familiensystems heraus aufsaugen. Ich nenne diesen Vorgang… Weiterlesen →
»Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus« und »ein knallgelbes Buch, das in Pajala spielte«. Das ist schon das ganze literarische Umfeld, in dem der namenlose Ich-Erzähler aufwächst. Und doch sind es später die Bücher, die ihm Lebenshorizont und… Weiterlesen →
»Mir ist in allen meinen Welten kalt«. Ich-Erzählerin Unni fühlt sich zerrissen zwischen ihrer Herkunft und ihrer Sozialisation. Sie stammt aus dem samischen Norden Finnlands und muss ihre Heimat verlassen, als die Eltern sich trennen und der Vater in Suomi… Weiterlesen →
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