Schlagwort Buchmesse

Die Quelle des guten Lebens

Nadine Schneider über vier Generationen Frauenarbeit zwischen Rumänien und Deutschland – In einem Beitrag über Kristine Bilkau und den Preis der Leipziger Buchmesse 2025, habe ich die Mutter-Tochter-Beziehung eines der komplexesten Systeme genannt, das die Natur hervorgebracht hat. In »Das… Weiterlesen →

»Danke, Eli, unsere Zeit ist um« –

»Meine Mutter war für mich eine Lichtgestalt, und der einzige Fehler, den sie zu haben schien, war ich –«Ich-Erzähler Eli, 60, Filmregisseur in der Schaffenskrise und alleinlebend im großbürgerlichen Haus seiner Großeltern in Rom, erinnert sich auf der Couch seiner… Weiterlesen →

»Das Haus hat viel durchgemacht«

»Ich nahm all die Sachen in all den Zimmern viel bewusster wahr, die Fülle und der Zerfall drangen ungehindert in meinen Körper.«Die Attacke des Materials ist das Erste, was die Ich-Erzählerin nach der Beerdigung ihres Mannes zu spüren bekommt. Den… Weiterlesen →

Sinnestäuschungen für Computer

Inga Strümke zeigt in »Künstliche Intelligenz«, warum wir maschinellem Lernen nicht hilflos ausgeliefert sind – Cognitive off-loading wird die Lieblingsvokabel meines diesjährigen Messebesuchs. Beim Forum Mensch und KI sprechen die Monopol-Podcaster Friedrich von Borries und Alexander Doudkin mit Schriftstellerin Jenifer… Weiterlesen →

»Den Dritten das Brot«

Nebenwirkungsthema des Fokusmottos „Unter Strom und zwischen Welten” ist die Armut. Dass zwei Generationen von Migranten erst Tod und Not leiden müssen, bevor die dritte wirklich in der neuen Gesellschaft ankommt, ist eine historische Erfahrung, von der auf der Buchmesse… Weiterlesen →

»Die große Gereiztheit« – wie umgehen damit?

Den spielerischen, menschenfreundlichen Umgang mit der Welt habe die Kunst dem Klima von Misstrauen und Feindseligkeit entgegenzusetzen, sagt Katerina Poladjan in ihrer Dankesrede zum Preis der Leipziger Buchmesse, in der sie auf das o.a. Kapitel in Thomas Manns »Zauberberg« Bezug… Weiterlesen →

Hilfe! Publikumstage!

»Gerade diese ersten Stunden, wenn die Hallen sich füllen und Leipzig wieder zur Lesestadt wird«, schwärmt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe, von seinem persönlichen Lieblingsmoment. Wenn es nach mir ginge, könnten die Hallen immer so bleiben wie am Mittwoch… Weiterlesen →

»Eigentlich bin ich nicht so« – und alle anderen auch nicht

Marie Aubert über Gutgemeintes, Gesellschaftsnormen und das anstrengende Navigieren in die eigene Freiheit – Hanne kehrt zur Konfirmation ihrer Nichte Linnea für ein Wochenende an die Stätte ihrer Kindheit in der norwegischen Provinz zurück. Sie, die früher stark übergewichtig war,… Weiterlesen →

»Wer heute noch lebt, ist selber schuld«

Der bittere Nachkriegswinter 1946/47. Im zerstörten Berlin wird gehungert, gefroren und auch gemordet. Fotografin Lou Fischer findet auf ihrer Motivsuche am frühen Morgen eine Frauenleiche in den Ruinen, die seltsam feierlich im Schnee aufgebahrt ist. Sie fotografiert die Tote und… Weiterlesen →

»Meine Schöne«

Vom komplexen Gefängnis weiblicher Attraktivität – »Ich habe gelernt, dass ein erfülltes Leben nicht von Äußerlichkeiten abhängt. Aber ich glaube nicht daran.« Die Tochter von Ich-Erzählerin Vio hat im Alter von zwei Jahren einen Unfall, von dem sie lebenslange Narben… Weiterlesen →

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