März-Video des Women’s Memoir Workshop – »In meiner kleinen Stadt wache ich manchmal gegen Mitternacht auf, weil irgendjemand auf der Straße sich die Seele aus dem Leib brüllt.« Hier das Video und der Text zum Nachlesen.
März-Lesung des Women’s Memoir Workshop – »Was erzählst du denn da? antwortet Mutti zu meiner Überraschung und wie immer kriegt sie es hin, dabei völlig arglos und absolut natürlich auszusehen.« Hier das Video und der Text zum Mitlesen.
Marlen Hobracks »Erbgut: Was von meiner Mutter bleibt« – Die Wäschekörbe mit Rechnungen kenne ich schon aus »Klassenbeste« von 2022, als Hobrack über ihre Mutter schrieb: »Ausgerechnet nach ihrem Aufstieg in die Mittelschicht tappte meine Mutter in die Armutsfalle. […]… Weiterlesen →
»Mit seiner Körpersprache versuchte er unentwegt, männliche Verantwortungsbereitschaft auszudrücken in einer Umgebung, in der es einfach nichts gab zum Mannsein. „Geh‘ nach Hause!“ riet ich ihm.« Aus der Februar-Lesung des European Women’s Memoir Workshop. Jetzt auch wieder etwas schärfer. Ich… Weiterlesen →
»In unserer Familie wurde die Fähigkeit ein Kfz zu steuern als eine Art grundlegende Kulturtechnik betrachtet. Lesen und Schreiben, Rechnen und Lenken. Darüber, wann ich in die Fahrschule gehen würde, gab es ebensowenig Diskussion wie bei der regulären Schulpflicht.« Aus… Weiterlesen →
»Jahrelang – ich hatte keine Ahnung, was aus … geworden war – behielt ich ein Foto von ihm an meiner Pinnwand. […] Das Bild diente mir als abstrakte Trophäe einer Liebschaft, die nie stattgefunden hatte, mit einem Seelenverwandten, den ich… Weiterlesen →
Mag ja sein, dass Neugier noch keine Liebe ist. Aber sie ist auf jeden Fall der Funke, den es braucht, um jemanden wirklich kennenlernen zu wollen. »Erzähl‘ mir was über dein Land« bittet die Leipziger Erzählerin Juno den nigerianischen Love… Weiterlesen →
Der Schulbeginn treibt mich immer noch jeden Herbst in die Schreibwarenabteilungen, obwohl ich schon lange nicht mehr Lehrerin oder Schülerin bin. Aber mir gefällt die konspirative Sammeltätigkeit listenbewaffneter Eltern und wie sie sich gegenseitig Tipps geben, wo die HB-Bleistifte zu… Weiterlesen →
Doris Dörries »Die Reisgöttin und andere Mitbringsel« – »Je unnützer, desto schöner« bejubelt Doris Dörrie ihre wilde Sammlung von Souvenirs, illegal importierten Pflanzenteilen und Staubfängern. Dabei sieht sie sich ganz in Übereinstimmung mit Marie Kondo, der aufräumende Influencerin, die uns… Weiterlesen →
»Ist es nicht himmlisch hier?«. Am Anfang von »Im Paradies. Geschichten über die Liebe zum Leben« mit Erzählungen und Erinnerungen von Asta Nielsen steht eine anstrengende Landpartie in der sengenden Hitze der Brandenburgischen Provinz. »In letzter Minute konnten wir uns… Weiterlesen →
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