Sogar nach vierzig Jahren kann Tanja Eg in ihren Körperzellen verorten – auch wenn lediglich von ihm in einer Zeitungsmeldung die Rede ist. „Meine Arme fühlen sich seltsam an, als würde kaltes Wasser hindurchrieseln. »Das ist gut«, sage ich. »Endlich… Weiterlesen →
»Ich nahm all die Sachen in all den Zimmern viel bewusster wahr, die Fülle und der Zerfall drangen ungehindert in meinen Körper.«Die Attacke des Materials ist das Erste, was die Ich-Erzählerin nach der Beerdigung ihres Mannes zu spüren bekommt. Den… Weiterlesen →
Nebenwirkungsthema des Fokusmottos „Unter Strom und zwischen Welten” ist die Armut. Dass zwei Generationen von Migranten erst Tod und Not leiden müssen, bevor die dritte wirklich in der neuen Gesellschaft ankommt, ist eine historische Erfahrung, von der auf der Buchmesse… Weiterlesen →
»In der DDR war die Frau ein gleichberechtigtes Mitglied der sozialistischen Gesellschaft, unverzichtbar war sie, und deshalb wurde sie auch am achten März geehrt. Nie war die Frau so glücklich wie am achten März, wo sie gerührt den Strauß rosa… Weiterlesen →
»Am Ende der Kleinigkeiten« von Franziska Hauser als Emanzipation kindlicher Normalität – »Immerhin war das Apfelmus von ihm«. Ob sie selbst auch von ihm ist, weiß Irma nicht so genau. Sie wächst in einer brandenburgischen Landkommune auf mit einer Mutter,… Weiterlesen →
Julian Barnes’ Roman »Abschied(e)« mit Freunden, über die er natürlich nie schreiben würde – »So funktioniert das nicht«, antwortet Erzähler Jules, als seine Freunde Stephen und Jean ihn unabhängig voneinander bitten, nie über sie zu schreiben. Aber die jahrelange, manchmal… Weiterlesen →
Isabelle Marogers Graphic Novel »Lebensborn« – Schon längst ist das Gebären wieder Gegenstand machtpolitischer Forderungen geworden. Heute kam die Ankündigung, dass JD Vances Ehefrau Usha (40) erneut schwanger ist und gleich dazu Erfolgsmeldung Nummer 2, dass es sogar ein Junge… Weiterlesen →
»War was? Ungenaue Geschichten Teil 2« – »Aus uns, den Kindern, die samstags Die Peanuts guckten, waren abgeklärte, linke Oberstüfler geworden, die den langen Schatten der Bürgerlichkeit wie eine Schmusedecke hinter sich herzogen.« Zwei Jahre ist es her, dass der… Weiterlesen →
Daniel Schreiber probiert’s trotzdem – Auf dem Weg zu meinem traditionellen Neujahrs-Katzensitting, diesmal in den Niederlanden, lasse ich mir Daniel Schreibers neues Buch »Liebe! Ein Aufruf« im Autoradio vorlesen. Als Rahmenhandlung für seinen Essay dient dem Autor die Erinnerung an… Weiterlesen →
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