First World Problems im Lockdown – Eine wohlhabende US-Ostküsten-Clique gerät durch Covid unter Stress. Die Ich-Erzählerin soll das Apartment ihrer schwangeren Freundin Iris hüten, die in Palo Alto, Kalifornien, festsitzt, nachdem Covid ausgebrochen und Reisen unmöglich ist. Das Wort »Apartment«… Weiterlesen →
»Fast wie ein Bruder« von Alain Claude Sulzer liest sich seltsam nüchtern – Das Motiv konnten nur Frank und er kennen. Der Ich-Erzähler starrt auf eines der Gemälde, das mit dem Nachlass seines Kinderfreundes per Schiff aus den USA gekommen… Weiterlesen →
Zum heutigen Volkstrauertag passt Volker Jarcks »Und später für immer«, die Geschichte eines Deserteurs in den letzten Kriegswochen 1945 – Jarcks fulminantes Romandebüt »Sieben Richtige« stand 2021 auf der Shortlist für den Literaturpreis Ruhr und mit »Robuste Herzen« (2022) folgte… Weiterlesen →
Update: Lucy Fricke bekommt den Roswitha-Preis 2024! – Wow, super! Das wird bestimmt ein Fest! In der Begründung der Jury heißt es: »Was Lucy Fricke und ebenso deren Figuren beschäftigt, ist nicht das Gewordene, sondern es sind die trotz verpasster… Weiterlesen →
Juno ist die Frau, die als Mädchen im Krippenspiel die »schiefe Tanne« spielte. Jetzt ist sie in den Fünfzigern und kann nicht mehr schlafen. Ihr Mann Jupiter, Jupi genannt, sitzt im Rollstuhl und das Leben in der Leipziger Altbauwohnung ist… Weiterlesen →
Update: »…längst därinne finns ett segt motstånd, ett stillsamt insisterande som är starkare än ord« Aus der Laudatio von Ellen Mattson, Nobelkommitén för Litteratur, für Han Kang gestern Abend (10.12.24). Jedes Jahr staune ich, wie die Laudator:innen Ton und Persönlichkeit… Weiterlesen →
In Markus Thielemanns »Von Norden rollt ein Donner« gehört Gewalt zur kollektiven Erinnerung. Und holt die Lebenden in Form neuer Bedrohungen wieder ein – Damit rutscht endlich mal wieder die Lüneburger Heide ins deutsche Kulturbewusstsein. Diese vor über hundert Jahren… Weiterlesen →
»Frauen lesen anders« neu herausgegeben – Ruth Klüger fühlte sich der Rezeptionsästhetik verpflichtet und ihre Essays seien auch heute noch »ungemein lesbar«, versichert der Wallstein Verlag. Zum Teil gehen die Texte bis auf die Siebziger Jahre zurück, zum Teil sind… Weiterlesen →
Iris Wolffs »Lichtungen« – Schon vor der Nominierung für den Deutschen Buchpreis wurde »Lichtungen« von der Kritik in den höchsten Tönen gelobt. Denis Scheck teilte in »Druckfrisch« am 21.01.24 seine »lichterlohe Begeisterung« und gab eine unbedingte Leseempfehlung ab. Rumänien in… Weiterlesen →
»Wir leben nicht länger. Wir sterben länger!«. So das frustrierende Fazit von Krankenschwester Kay, die angesichts des Siechtums ihres Vaters mit ihrem Mann Cyril, einem Arzt, einen Selbstmordpakt eingeht. Nach dem Abendessen an Kays 80. Geburtstag ist Schluss. Selbstbestimmt wollen… Weiterlesen →
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