Kategorie Lightning-Book

Hier gibt’s Kurz-Rezensionen, wenn’s mal schnell gehen soll mit der Lese-Entscheidung

Sinnestäuschungen für Computer

Inga Strümke zeigt in »Künstliche Intelligenz«, warum wir maschinellem Lernen nicht hilflos ausgeliefert sind – Cognitive off-loading wird die Lieblingsvokabel meines diesjährigen Messebesuchs. Beim Forum Mensch und KI sprechen die Monopol-Podcaster Friedrich von Borries und Alexander Doudkin mit Schriftstellerin Jenifer… Weiterlesen →

Wer die Macht hat, bestimmt über die Erinnerung –

Sagte ich neulich, dass ich keine Krimis lese? Das war gelogen. Zum ersten Mal seit Langem habe ich ein Buch in einer schlaflosen Nacht zuende gelesen, weil es geradezu hypnotisch auf mich wirkte. Wie Macht funktioniert lernen wir in unseren… Weiterlesen →

»Eigentlich bin ich nicht so« – und alle anderen auch nicht

Marie Aubert über Gutgemeintes, Gesellschaftsnormen und das anstrengende Navigieren in die eigene Freiheit – Hanne kehrt zur Konfirmation ihrer Nichte Linnea für ein Wochenende an die Stätte ihrer Kindheit in der norwegischen Provinz zurück. Sie, die früher stark übergewichtig war,… Weiterlesen →

Jurymitglied beim Bloggerpreis »Das Debüt« 2023

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»Wer heute noch lebt, ist selber schuld«

Der bittere Nachkriegswinter 1946/47. Im zerstörten Berlin wird gehungert, gefroren und auch gemordet. Fotografin Lou Fischer findet auf ihrer Motivsuche am frühen Morgen eine Frauenleiche in den Ruinen, die seltsam feierlich im Schnee aufgebahrt ist. Sie fotografiert die Tote und… Weiterlesen →

»Meine Schöne«

Vom komplexen Gefängnis weiblicher Attraktivität – »Ich habe gelernt, dass ein erfülltes Leben nicht von Äußerlichkeiten abhängt. Aber ich glaube nicht daran.« Die Tochter von Ich-Erzählerin Vio hat im Alter von zwei Jahren einen Unfall, von dem sie lebenslange Narben… Weiterlesen →

Frauentag in der Turnhalle

»In der DDR war die Frau ein gleichberechtigtes Mitglied der sozialistischen Gesellschaft, unverzichtbar war sie, und deshalb wurde sie auch am achten März geehrt. Nie war die Frau so glücklich wie am achten März, wo sie gerührt den Strauß rosa… Weiterlesen →

Leben in der Kommt-vor-Zone

»Am Ende der Kleinigkeiten« von Franziska Hauser als Emanzipation kindlicher Normalität – »Immerhin war das Apfelmus von ihm«. Ob sie selbst auch von ihm ist, weiß Irma nicht so genau. Sie wächst in einer brandenburgischen Landkommune auf mit einer Mutter,… Weiterlesen →

Unwörterbuch des Jahres

Knut Cordsens buchgewordenes Phrasenschwein erfüllt höchste Ansprüche an Unterhaltung und Besserwisserei – Man kennt das. Da turnt, friert, atmet man in einer Yogastunde, fünfzehnmal hintereinander fällt das Wort „achtsam“ und alles, woran man denken kann, ist: »Noch ein Mal und… Weiterlesen →

No show! Just telling.

»Das gefährliche Alter« als Echo der (vorletzten) Jahrhundertwende – »Ich habe nicht einen Wunsch, Vergangenheit und Zukunft ruhen im selben sanften, blinden Nebel, ich bin zufrieden, so zu leben, wie ich lebe.« Welche Frau im turbulenten mittlerem Alter würde sich… Weiterlesen →

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