Am Rande von Halle 3 hatte die Leipziger Buchmesse zum Panel geladen: »Buchmesse, Blogs & Bubbles – Wie Debütautor:innen und Publikum zusammenfinden«. Schriftstellerin Anne Sauer und ihre Lektorin Anna Humbert plauderten aus dem dtv-Kästchen und Buchmesse-Direktorin Astrid Böhmisch, stilecht in… Weiterlesen →
»Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus« und »ein knallgelbes Buch, das in Pajala spielte«. Das ist schon das ganze literarische Umfeld, in dem der namenlose Ich-Erzähler aufwächst. Und doch sind es später die Bücher, die ihm Lebenshorizont und… Weiterlesen →
Ja, ich weiß, heute beginnt die Frankfurter Buchmesse und ich sollte davon berichten. Zumal ich schon vor Ort bin. Aber lieber beschäftige ich mich nochmal mit »Was wir wissen können«. Und als ich in der Rezension des österreichischen Standard lese,… Weiterlesen →
Nein, »Die Assistentin« habe ich nicht bestellt, um mitreden zu können. Eine Meinung zu Caroline Wahl hatte ich schon. »22 Bahnen« fand ich klasse »Windstärke 17« kam mir wie die kleine Schwester des Erstlings vor und »Die Assistentin« ist –… Weiterlesen →
Die (zukünftige) Dichtergattin Vivien aus »Was wir wissen können« von Ian McEwan bringt es auf den Punkt. »Ich hatte Griechenland unterschätzt. Als ich meinen Koffer den Kai entlang zum Schiff zog, weckten Wärme, Lärm und die ersten Touristen der Saison,… Weiterlesen →
»Mir ist in allen meinen Welten kalt«. Ich-Erzählerin Unni fühlt sich zerrissen zwischen ihrer Herkunft und ihrer Sozialisation. Sie stammt aus dem samischen Norden Finnlands und muss ihre Heimat verlassen, als die Eltern sich trennen und der Vater in Suomi… Weiterlesen →
Seit ich Jonas Hassen Khemiri auf der Buchmesse 2023 in Göteborg zuhörte, habe ich ungeduldig auf die deutsche Übersetzung seines neuesten Romans gewartet. Oder alternativ darauf, dass meine schwedischen Sprachkenntnisse endlich für die 736 Seiten »Systrarna« reichen. Was immer eher… Weiterlesen →
Camilla beschließt zu gehen. Sie arbeitet als Buchhalterin und kommt für das gemeinsame Leben mit Noah auf, der bildender Künstler ist und bisher noch auf seinen Durchbruch wartet. Diese Existenz ist nicht, was sich die bildschöne Dreißigjährige vorgestellt hat. »Ich… Weiterlesen →
Wenn man den Erfolg von Oliver Lovrenskis »bruder, wenn wir nicht family sind, wer dann« ansieht, wird einem schwindelig. Es war 2023 eines der erfolgreichsten Bücher in Norwegen. Da war der Autor 20 Jahre alt. Mit 19 hat er den… Weiterlesen →
»Für Polina« kommt exzentrisch daher, ist aber auf ärgerliche Weise konventionell – Takis Würgers neuen Roman finde ich auf nervige und sogar gefährliche Art kitschig und rückwärtsgewandt. Letzteres deswegen, weil von »Bambi« bis Benedikt Wells immer zuerst eine liebende (aber… Weiterlesen →
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