Kategorie Nature Writing

Auf einer Glühwürmchen-Seite geht’s natürlich auch um Natur.

Von jeher haben Schriftsteller sich von Feld-Wald-Wiese inspirieren lassen und Vladimir Nabokov behauptet sogar, niemand könne Dichter sein, der die Namen von Bäumen nicht kenne.

Die Quelle des guten Lebens

Nadine Schneider über vier Generationen Frauenarbeit zwischen Rumänien und Deutschland – In einem Beitrag über Kristine Bilkau und den Preis der Leipziger Buchmesse 2025, habe ich die Mutter-Tochter-Beziehung eines der komplexesten Systeme genannt, das die Natur hervorgebracht hat. In »Das… Weiterlesen →

Leben in der Kommt-vor-Zone

»Am Ende der Kleinigkeiten« von Franziska Hauser als Emanzipation kindlicher Normalität – »Immerhin war das Apfelmus von ihm«. Ob sie selbst auch von ihm ist, weiß Irma nicht so genau. Sie wächst in einer brandenburgischen Landkommune auf mit einer Mutter,… Weiterlesen →

Jetzt draußen – bei jedem Wetter

»War was? Ungenaue Geschichten Teil 2« – »Aus uns, den Kindern, die samstags Die Peanuts guckten, waren abgeklärte, linke Oberstüfler geworden, die den langen Schatten der Bürgerlichkeit wie eine Schmusedecke hinter sich herzogen.« Zwei Jahre ist es her, dass der… Weiterlesen →

Ein Tag mit sechzehn Nächten

Samantha Harveys »Umlaufbahnen« über das Menschsein im All – Auf Seite 118 habe ich mir notiert: »Was wäre dieses Buch eigentlich ohne Adjektive?«. Die unterstrichene Stelle geht so: »Die Erde bei Nacht mit ihren dick bestickten urbanen Teppichen hat etwas… Weiterlesen →

Die Erinnerung als Stäbchenparkett

Kristin Vallas »Das Haus über dem Fjord« – »Wer unsere Eltern wirklich waren, werden wir vielleicht nie erfahren.« Elin, Redakteurin einer Modezeitschrift in Oslo, räumt ihr Elternhaus in Nord-Norwegen aus. Und damit auch ihre Kindheit und Jugend, die vom Trauma… Weiterlesen →

Vrikshasana. Es ist, was es ist, sagt der Baum.

»The Yoga of Falling on your Face« So nennt Swami Lalitananda in ihrem Buch: »The Inner Life of Asanas« die etwas kippelige Position des »Kranichs« (Bakasana), bzw. die ganz ähnliche Stellung des »Krähe« (Kakasana). Kein Wunder, denke ich beim Lesen,… Weiterlesen →

Ist ein Eisloch hier

»Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus« und »ein knallgelbes Buch, das in Pajala spielte«. Das ist schon das ganze literarische Umfeld, in dem der namenlose Ich-Erzähler aufwächst. Und doch sind es später die Bücher, die ihm Lebenshorizont und… Weiterlesen →

Ein Gedicht lässt sich nicht so leicht vernichten

Ja, ich weiß, heute beginnt die Frankfurter Buchmesse und ich sollte davon berichten. Zumal ich schon vor Ort bin. Aber lieber beschäftige ich mich nochmal mit »Was wir wissen können«. Und als ich in der Rezension des österreichischen Standard lese,… Weiterlesen →

Doppelhelix der Fremdheit

»Mir ist in allen meinen Welten kalt«. Ich-Erzählerin Unni fühlt sich zerrissen zwischen ihrer Herkunft und ihrer Sozialisation. Sie stammt aus dem samischen Norden Finnlands und muss ihre Heimat verlassen, als die Eltern sich trennen und der Vater in Suomi… Weiterlesen →

Die Sache mit der deutschen Befehlskette

»Nur mit Hilfe einer alten Wanderkarte kann ich das Ziel meines Ausflugs noch finden. Kein Wegweiser führt mehr dorthin und schon gar kein Eintrag auf Google-Maps.« Video aus der Mai-Online Lesung vom Women’s Memoir Workshop Und hier, wie immer, der… Weiterlesen →

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