Kategorie Schreiben & Bauen

Schreibst du noch oder erzählst du schon?
Hier gibt’s dramaturgische Tipps, Impulse und Beispiele fürs Geschichtenerzählen.

Der Aufbau von Texten funktioniert ganz ähnlich wie der von Möbeln. Eine Anleitung ist hilfreich (wenn auch nicht immer verständlich), Umwege und Fehler sollte man einplanen, und ab und zu hilft es, wenn jemand anders das Ganze mal kurz hält, während wir schrauben.

»Wenn du an Gott glaubst, wird er die Hälfte deines Werkes tun«, behauptete der US-Verleger Cyrus Curtis (1850-1930), »die zweite Hälfte.«

Wenn also der Korpus des Text-Schranks soweit steht, kann man damit rechnen, dass Gott einem wenigstens bei den Schiebetüren hilft.

Die Quelle des guten Lebens

Nadine Schneider über vier Generationen Frauenarbeit zwischen Rumänien und Deutschland – In einem Beitrag über Kristine Bilkau und den Preis der Leipziger Buchmesse 2025, habe ich die Mutter-Tochter-Beziehung eines der komplexesten Systeme genannt, das die Natur hervorgebracht hat. In »Das… Weiterlesen →

Jurymitglied beim Bloggerpreis »Das Debüt« 2023

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Was der Ratte das sinkende Schiff bedeutet

»… die Menschen wollen glauben. Arbeitgebern, Gewerkschaften, Regierungen. Sie mögen keine Eliten, aber sie vertrauen ihnen ihr ganzes Leben an.« Die Ratte gibt’s hier als pdf zum Nachlesen. Die Anthologie (mit 19 weiteren vielversprechenden Autor:innen) ist zu beziehen über www.literatur-im-siebengebirge.de.

Leben in der Kommt-vor-Zone

»Am Ende der Kleinigkeiten« von Franziska Hauser als Emanzipation kindlicher Normalität – »Immerhin war das Apfelmus von ihm«. Ob sie selbst auch von ihm ist, weiß Irma nicht so genau. Sie wächst in einer brandenburgischen Landkommune auf mit einer Mutter,… Weiterlesen →

»For He’s a Jolly Good Fellow!«

Julian Barnes’ Roman »Abschied(e)« mit Freunden, über die er natürlich nie schreiben würde – »So funktioniert das nicht«, antwortet Erzähler Jules, als seine Freunde Stephen und Jean ihn unabhängig voneinander bitten, nie über sie zu schreiben. Aber die jahrelange, manchmal… Weiterlesen →

Jetzt draußen – bei jedem Wetter

»War was? Ungenaue Geschichten Teil 2« – »Aus uns, den Kindern, die samstags Die Peanuts guckten, waren abgeklärte, linke Oberstüfler geworden, die den langen Schatten der Bürgerlichkeit wie eine Schmusedecke hinter sich herzogen.« Zwei Jahre ist es her, dass der… Weiterlesen →

»Warum ist es so schwer, die Welt zu lieben?«

Daniel Schreiber probiert’s trotzdem – Auf dem Weg zu meinem traditionellen Neujahrs-Katzensitting, diesmal in den Niederlanden, lasse ich mir Daniel Schreibers neues Buch »Liebe! Ein Aufruf« im Autoradio vorlesen. Als Rahmenhandlung für seinen Essay dient dem Autor die Erinnerung an… Weiterlesen →

Ein Tag mit sechzehn Nächten

Samantha Harveys »Umlaufbahnen« über das Menschsein im All – Auf Seite 118 habe ich mir notiert: »Was wäre dieses Buch eigentlich ohne Adjektive?«. Die unterstrichene Stelle geht so: »Die Erde bei Nacht mit ihren dick bestickten urbanen Teppichen hat etwas… Weiterlesen →

Die Erinnerung als Stäbchenparkett

Kristin Vallas »Das Haus über dem Fjord« – »Wer unsere Eltern wirklich waren, werden wir vielleicht nie erfahren.« Elin, Redakteurin einer Modezeitschrift in Oslo, räumt ihr Elternhaus in Nord-Norwegen aus. Und damit auch ihre Kindheit und Jugend, die vom Trauma… Weiterlesen →

Die Wende: Geliebt wird immer

True story! Hier isse.

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