»Drei Tage im Juni« von Anne Tyler über (noch eine!) lebenslange Verbundenheit – »Hätte ich doch nur eine magische Vergessenstablette« seufzt Gail innerlich, als sie Tochter Debbie kurz vor der Hochzeit leiden sieht. Der Bräutigam hat sich einen Torschluss-Fehltritt erlaubt… Weiterlesen →
»Die Frauen zu tyrannisieren muss doch selbst Ihnen irgendwann leid werden.« Die verwitwete Marquise de Merteuil (Glenn Close) befindet sich mit Ex-On-Off-Liebhaber Vicomte de Valmont (John Malkowich) in einem jahrzehntelangen erotischen Kriegszustand. Sie hält ihm mit grausamer Deutlichkeit vor Augen,… Weiterlesen →
Daniel Glattauers neuer Roman ist »doppeltes Warten« in Echtzeit – Update: Daniel Glattauer kommt zur Leipziger Buchmesse. Donnerstag, 27.03. um 19.00 Uhr in der Stadtbibliothek. Einlass ab 18.00 Uhr. Ich-Erzähler Eduard Brünhofer, Schriftsteller, fährt von Wien zu einem Termin nach… Weiterlesen →
»Die schönste Version« von Ruth Maria Thomas beunruhigt durch unbequeme Ambivalenz – Wenn Yannick ausrastet, ist es Jellas Schuld: »Manchmal glaube ich, du bringst die schlechteste Version meiner selbst aus mir hervor, Jella.«, lautet die Essenz seiner Täter-Logik. Der Roman… Weiterlesen →
Die Story vom Pferd ist mein Buch des Jahres – Elizabeth macht ihr Geld mit Plazebos. Sie verabreicht vom Leben und der Liebe enttäuschten ü40-Patientinnen gut gemachte Narrative, die ihnen zusammen mit völlig wirkungslosen Medikamenten untergejubelt werden. Die Frauen wissen… Weiterlesen →
First World Problems im Lockdown – Eine wohlhabende US-Ostküsten-Clique gerät durch Covid unter Stress. Die Ich-Erzählerin soll das Apartment ihrer schwangeren Freundin Iris hüten, die in Palo Alto, Kalifornien, festsitzt, nachdem Covid ausgebrochen und Reisen unmöglich ist. Das Wort »Apartment«… Weiterlesen →
»Fast wie ein Bruder« von Alain Claude Sulzer liest sich seltsam nüchtern – Das Motiv konnten nur Frank und er kennen. Der Ich-Erzähler starrt auf eines der Gemälde, das mit dem Nachlass seines Kinderfreundes per Schiff aus den USA gekommen… Weiterlesen →
Zum heutigen Volkstrauertag passt Volker Jarcks »Und später für immer«, die Geschichte eines Deserteurs in den letzten Kriegswochen 1945 – Jarcks fulminantes Romandebüt »Sieben Richtige« stand 2021 auf der Shortlist für den Literaturpreis Ruhr und mit »Robuste Herzen« (2022) folgte… Weiterlesen →
Update: Lucy Fricke bekommt den Roswitha-Preis 2024! – Wow, super! Das wird bestimmt ein Fest! In der Begründung der Jury heißt es: »Was Lucy Fricke und ebenso deren Figuren beschäftigt, ist nicht das Gewordene, sondern es sind die trotz verpasster… Weiterlesen →
Juno ist die Frau, die als Mädchen im Krippenspiel die »schiefe Tanne« spielte. Jetzt ist sie in den Fünfzigern und kann nicht mehr schlafen. Ihr Mann Jupiter, Jupi genannt, sitzt im Rollstuhl und das Leben in der Leipziger Altbauwohnung ist… Weiterlesen →
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