Der bittere Nachkriegswinter 1946/47. Im zerstörten Berlin wird gehungert, gefroren und auch gemordet. Fotografin Lou Fischer findet auf ihrer Motivsuche am frühen Morgen eine Frauenleiche in den Ruinen, die seltsam feierlich im Schnee aufgebahrt ist. Sie fotografiert die Tote und… Weiterlesen →
Vom komplexen Gefängnis weiblicher Attraktivität – »Ich habe gelernt, dass ein erfülltes Leben nicht von Äußerlichkeiten abhängt. Aber ich glaube nicht daran.« Die Tochter von Ich-Erzählerin Vio hat im Alter von zwei Jahren einen Unfall, von dem sie lebenslange Narben… Weiterlesen →
»In der DDR war die Frau ein gleichberechtigtes Mitglied der sozialistischen Gesellschaft, unverzichtbar war sie, und deshalb wurde sie auch am achten März geehrt. Nie war die Frau so glücklich wie am achten März, wo sie gerührt den Strauß rosa… Weiterlesen →
Samantha Harveys »Umlaufbahnen« über das Menschsein im All – Auf Seite 118 habe ich mir notiert: »Was wäre dieses Buch eigentlich ohne Adjektive?«. Die unterstrichene Stelle geht so: »Die Erde bei Nacht mit ihren dick bestickten urbanen Teppichen hat etwas… Weiterlesen →
Kristin Vallas »Das Haus über dem Fjord« – »Wer unsere Eltern wirklich waren, werden wir vielleicht nie erfahren.« Elin, Redakteurin einer Modezeitschrift in Oslo, räumt ihr Elternhaus in Nord-Norwegen aus. Und damit auch ihre Kindheit und Jugend, die vom Trauma… Weiterlesen →
Dieses Gedankenexperiment ist ein heißer Anwärter für meinen Muttertags-Lesetipp im nächsten Frühjahr. Toni will schon lange ein Kind von Jakob, aber es klappt einfach nicht. Eines Tages wacht sie in einem fremden Bett auf, mit einem fremden Baby in einer… Weiterlesen →
Am Rande von Halle 3 hatte die Leipziger Buchmesse zum Panel geladen: »Buchmesse, Blogs & Bubbles – Wie Debütautor:innen und Publikum zusammenfinden«. Schriftstellerin Anne Sauer und ihre Lektorin Anna Humbert plauderten aus dem dtv-Kästchen und Buchmesse-Direktorin Astrid Böhmisch, stilecht in… Weiterlesen →
»Männer kommen vom Mars, Frauen von der Venus« und »ein knallgelbes Buch, das in Pajala spielte«. Das ist schon das ganze literarische Umfeld, in dem der namenlose Ich-Erzähler aufwächst. Und doch sind es später die Bücher, die ihm Lebenshorizont und… Weiterlesen →
Ja, ich weiß, heute beginnt die Frankfurter Buchmesse und ich sollte davon berichten. Zumal ich schon vor Ort bin. Aber lieber beschäftige ich mich nochmal mit »Was wir wissen können«. Und als ich in der Rezension des österreichischen Standard lese,… Weiterlesen →
Seit ich Jonas Hassen Khemiri auf der Buchmesse 2023 in Göteborg zuhörte, habe ich ungeduldig auf die deutsche Übersetzung seines neuesten Romans gewartet. Oder alternativ darauf, dass meine schwedischen Sprachkenntnisse endlich für die 736 Seiten »Systrarna« reichen. Was immer eher… Weiterlesen →
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