Kategorie Fahren & Reden

Jeder hat andere Ansprüche an sein Reiseziel und die Überraschungen, die einen erwarten.

Elke Heidenreich fragt sich z.B. in »Ihr glücklichen Augen«, was man denn abends in Bad Oeynhausen machen soll, wenn man die Schlägerei schon hinter sich hat.

Und Fernreisen? Also »Peking«, sagt sie weiter,  sei auch »so eine Sache«.

Hauptsache, das Notizbuch ist immer dabei.

Die Quelle des guten Lebens

Nadine Schneider über vier Generationen Frauenarbeit zwischen Rumänien und Deutschland – In einem Beitrag über Kristine Bilkau und den Preis der Leipziger Buchmesse 2025, habe ich die Mutter-Tochter-Beziehung eines der komplexesten Systeme genannt, das die Natur hervorgebracht hat. In »Das… Weiterlesen →

Was der Ratte das sinkende Schiff bedeutet

»… die Menschen wollen glauben. Arbeitgebern, Gewerkschaften, Regierungen. Sie mögen keine Eliten, aber sie vertrauen ihnen ihr ganzes Leben an.« Die Ratte gibt’s hier als pdf zum Nachlesen. Die Anthologie (mit 19 weiteren vielversprechenden Autor:innen) ist zu beziehen über www.literatur-im-siebengebirge.de.

»Warum ist es so schwer, die Welt zu lieben?«

Daniel Schreiber probiert’s trotzdem – Auf dem Weg zu meinem traditionellen Neujahrs-Katzensitting, diesmal in den Niederlanden, lasse ich mir Daniel Schreibers neues Buch »Liebe! Ein Aufruf« im Autoradio vorlesen. Als Rahmenhandlung für seinen Essay dient dem Autor die Erinnerung an… Weiterlesen →

Ein Tag mit sechzehn Nächten

Samantha Harveys »Umlaufbahnen« über das Menschsein im All – Auf Seite 118 habe ich mir notiert: »Was wäre dieses Buch eigentlich ohne Adjektive?«. Die unterstrichene Stelle geht so: »Die Erde bei Nacht mit ihren dick bestickten urbanen Teppichen hat etwas… Weiterlesen →

Die Erinnerung als Stäbchenparkett

Kristin Vallas »Das Haus über dem Fjord« – »Wer unsere Eltern wirklich waren, werden wir vielleicht nie erfahren.« Elin, Redakteurin einer Modezeitschrift in Oslo, räumt ihr Elternhaus in Nord-Norwegen aus. Und damit auch ihre Kindheit und Jugend, die vom Trauma… Weiterlesen →

Pünktlich zum Im-Warmen-Bleiben

»Das Haus hatte mir geholfen, wieder zur Schriftstellerin zu werden, auf eine Weise, die ich noch nicht richtig verstanden hatte; nun schien es eine Gegenleistung zu verlangen. Eine Art Rückzahlung für die Auswirkung, die es auf mein Leben und mein… Weiterlesen →

Die Wende: Geliebt wird immer

True story! Hier isse.

Späte Gesichtserkennung

Endlich mal wieder was von Sten Nadolny und endlich mal wieder ein Roman mit Gesellschaftskritik. Die entzückende Dreiecksgeschichte von Marietta (heißt eigentlich Irina), Mike (heißt eigentlich Michael) und Bruno (heißt nicht nur so, sondern ist ein Problembär im Theaterbetrieb) beginnt… Weiterlesen →

Über das Reisen

Die (zukünftige) Dichtergattin Vivien aus »Was wir wissen können« von Ian McEwan bringt es auf den Punkt. »Ich hatte Griechenland unterschätzt. Als ich meinen Koffer den Kai entlang zum Schiff zog, weckten Wärme, Lärm und die ersten Touristen der Saison,… Weiterlesen →

Doppelhelix der Fremdheit

»Mir ist in allen meinen Welten kalt«. Ich-Erzählerin Unni fühlt sich zerrissen zwischen ihrer Herkunft und ihrer Sozialisation. Sie stammt aus dem samischen Norden Finnlands und muss ihre Heimat verlassen, als die Eltern sich trennen und der Vater in Suomi… Weiterlesen →

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