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Einfach vergessen

März-Lesung des Women’s Memoir Workshop – »Was erzählst du denn da? antwortet Mutti zu meiner Überraschung und wie immer kriegt sie es hin, dabei völlig arglos und absolut natürlich auszusehen.« Hier das Video und der Text zum Mitlesen.

Mutters Hort und Tochters Aufgabe

Marlen Hobracks »Erbgut: Was von meiner Mutter bleibt« – Die Wäschekörbe mit Rechnungen kenne ich schon aus »Klassenbeste« von 2022, als Hobrack über ihre Mutter schrieb: »Ausgerechnet nach ihrem Aufstieg in die Mittelschicht tappte meine Mutter in die Armutsfalle. […]… Weiterlesen →

Le présent infini

»La Cache/das Versteck« erinnert, rührt und unterhält – »Die sind eben Snobs,« lästert die Nachbarin, als Christophe in einer ungewöhnlichen Jacke zur Schule geht. »Die« sind eine Vier-Generationen-Großfamilie in einer verwinkelten Altbauwohnung mitten in Paris. Im Mai 1968 demonstrieren die… Weiterlesen →

»Lass‘ doch das Mädel in Ruhe!«

Vigdis Hjorts neuer Roman »Wiederholung« – »Unni glaubte, Mutter habe Angst um mich, so wie die meisten Mütter Angst um ihre Töchter haben, davor, dass ein Fremder sie vergewaltigen oder überfallen könnte, aber Mutter hatte Angst davor, was ich selbst… Weiterlesen →

»Einfach klingeln!«

Leonie Benesch auf Heldinnenreise durch die Spätschicht – Wirklich witzig: Bei meinem ersten deutschsprachigen Berlinale-Beitrag bin ich tatsächlich auf englische Untertitel angewiesen. Wegen der Schweizerisch-Passagen. Wirklich gut: die Eingangseinstellung. Ganz kitschig: die Schlusseinstellung. Und dazwischen gibt es keine Geschichte und… Weiterlesen →

Laufen in Hasenspuren

»Mit seiner Körpersprache versuchte er unentwegt, männliche Verantwortungsbereitschaft auszudrücken in einer Umgebung, in der es einfach nichts gab zum Mannsein. „Geh‘ nach Hause!“ riet ich ihm.« Aus der Februar-Lesung des European Women’s Memoir Workshop. Jetzt auch wieder etwas schärfer. Ich… Weiterlesen →

Unterwegs

»In unserer Familie wurde die Fähigkeit ein Kfz zu steuern als eine Art grundlegende Kulturtechnik betrachtet. Lesen und Schreiben, Rechnen und Lenken. Darüber, wann ich in die Fahrschule gehen würde, gab es ebensowenig Diskussion wie bei der regulären Schulpflicht.« Aus… Weiterlesen →

Problembären beim Charlottenburger Brunch

Aus dem unterhaltsamen Horror-Kabinett des Online-Datings – Na, dieses Jahr schon was geschafft? Auf wessen Liste der guten Vorsätze für 2025 „aktiver Daten” stand, hat jetzt, im Februar, sicher schon einiges zu erzählen. Oder sollte den »Dating-Roman« von Isobel Markus… Weiterlesen →

»Das Chaos verliert«

Claudia Schumachers »Liebe ist gewaltig« feiert einmal mehr die auffällige Resilienz von Mathematikerinnen – »Natürlich bin ich kein Opfer!«. Ausgerechnet Julias (Jules) unbeugsamer Stolz macht sie so steuerbar. Als Überlebende eines dysfunktionalen, gewalttätigen Familiensystems vertraut sie auch als Erwachsene den… Weiterlesen →

Gärtnern auf dem Mond

Gabor Matés »Myth of Normal« ist eine Anleitung zum Überleben und Kinderkriegen in toxischen Zeiten – Psychische Auffälligkeiten sind die normale Reaktion auf eine denaturierte Gesellschaft. So die Hauptthese von »Myth of Normal«, das Gabor Maté in Zusammenarbeit mit seinem… Weiterlesen →

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